Hausbesitzer müssen um Versicherungsschutz bangen

Hausbesitzer bangen. Infolge des Klimawandels kommt es in Deutschland immer häufiger zu Starkregen. Die Wassermassen fluten Keller und Tiefgaragen, reißen Autos und Bäume mit sich, schieben Schlammlawinen in Wohnhäuser. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die kommenden Jahrzehnte eine rund 50‐prozentige Zunahme dieser katastrophalen Wetterlagen.

Zehntausende Hausbesitzer müssen um Versicherungsschutz bangen

Das hat Folgen für die Versicherbarkeit Zehntausender Häuser: Sie werden womöglich zukünftig als gegen Elementargefahren „nicht mehr versicherbar“ gelten, weil sie in Risikozonen liegen.

Aktuell erstellen Behörden und Versicherer neue Risikozonenkarten, aus denen die jeweilige Gefährdung durch Starkregen hervorgeht. Die bisher übliche ZÜRS‐Kategorisierung in Gefahrenzonen, die als Grundlage für Gebäudeversicherungen dient, hat sich als für die Starkregeneinschätzung eher unbrauchbar erwiesen (obwohl ZÜRS für „Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen“ steht).

Denn Starkregen tritt nicht nur an Gewässern auf, sondern potenziell überall, und dann wird es vor allem an Hängen und in Mulden gefährlich. Hausbesitzer in entsprechenden Risikozonen gehören damit möglicherweise zu den frühen Klimawandel‐Geschädigten in Deutschland.

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8. Bundesland startet Elementarschadeninformation, Eigenvorsorge dringend notwendig

slide201205310148500Nach Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und dem Saarland folgt nun Thüringen mit einer Aufklärungskampagne zur Vorsorge und Absicherung gegen Elementarschäden durch Naturereignisse.

8. Bundesland startet Elementarschadenkampagne

Trotz der sich häufenden Naturkatastrophen und Starkregenereignisse sowie der fast täglichen Medienpräsenz mangelt es dem Großteil der Bevölkerung weiterhin an dem nötigen Risikobewusstsein. Etwa 67 % der deutschen Hausbesitzer haben immer noch keine Elementarschadenversicherung.

Staat klärt auf:

Um die Bevölkerung zum Thema Naturgefahren zu sensibilisieren, startete erstmalig Bayern 2009 eine Aufklärungskampagne. In den Jahren 2012 und 2013 folgten weitere Bundesländer diesem Beispiel. Seit dem 26. Juni 2015 führt nun auch Thüringen eine Elementarschadenkampagne durch. Mit Flyern und einer eigenen Internetseite des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz wird umfassend zu dem notwendigen Versicherungsschutz und zu
Vorsorgemaßnahmen informiert und beraten.
Den Bürgern muss verdeutlicht werden, dass Überschwemmungen –
insbesondere durch Starkregen – jeden treffen können und dass sie sich
selbst gegen Naturgefahren absichern müssen. Nur wenn das Gebäude
nicht versicherbar ist, greift der Staat ein. Dies betrifft allerdings lediglich rund 1 % aller Gebäude. Fast 99 % der Risiken in Deutschland sind versicherbar.

Wichtig: Naturgefahren betreffen natürlich auch Betriebe und Gewerbetreibende!

(www.kompassnaturgefahren.de). Mit dieser Online-Version des Zonierungssystems für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) können sich Mieter, Hausbesitzer und Unternehmer im Internet darüber informieren, wie stark ihr Gebäude durch Hochwasser gefährdet ist. Ziel ist es, dass sich die Bürger eigenständig über ihr individuelles Naturgefahrenrisiko informieren und somit ihre Eigenvorsorge verstärken.
Derzeit beinhaltet das Portal Daten zum Naturgefahrenrisiko für jeden
Wohnort in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Berlin. Schritt
für Schritt sollen weitere Bundesländer in das System eingebunden
werden.

 

 

 

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