Wirtschaftsforum Neuwied traf sich zum Stammtisch, Thema Sicherheit mit PI-Leiterin Caroline Schug

Wirtschaftsforum Neuwied traf sich zum Stammtisch

Thema Sicherheit: mit Gast Frau Caroline Schug Leiterin PI-Neuwied  Ort: Foodhotel Neuwied

PI-Chefin Schug setzte Schwerpunkte gegen Einbrüche
In Ihrem Vortrag präsentierte Sie den anwesenden Mitgliedern die aktuellen Fallzahlen für Neuwied und Fakten über Zeit und Fälle der letzten Monate. Interessant war auch die zeitliche Verteilung kennen zu lernen. Praktische Tipps zur Sicherheit im Wohnbereich und Meldehinweise wurden auch gegeben. So auch der Hinweis auf das Einbruchsradar der PP-Koblenz.

Zusammen mit Hans-Peter Gütler – Firma Gütler GmbH Neuwied, Moderator des Stammtisches, wurde rege diskutiert und Herr Gütler gab Ratschläge zur Prävention. „Mechanische Sicherheit bringt mehr als elektronische“, so Herr Gütler. Zur Anschauung konnten diverse Sicherungselemente und Umrüstungsmittel ausgiebig betrachtet werden.

Der Trend ist alarmierend: Zwischen 2008 und 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland um rund 50 Prozent.

Positive Tendenz, in Neuwied waren die Zahlen von 2015 auf 2016 aber leicht rückläufig!

Diese Bundesentwicklung hat die Regierung auf den Plan gerufen. Eigentümer und Mieter bekommen seit 2016 für Maßnahmen zum Einbruchschutz finanzielle Unterstützung. Die Nachfrage war so groß, dass der Etat schnell aufgezehrt war. Für 2017 wurden jetzt weitere Mittel bewilligt. Über die Vergabe entscheidet die staatliche Förderbank KfW.

Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen / 159″ gibt es zinsgünstige Kredite für Baumaßnahmen zur Einbruchprävention. An Umbaukosten mit einem Volumen zwischen 2.000 und 15.000 Euro beteiligt sich die KfW-Förderbank mit zehn Prozent (Zuschuss 455). Förderfähig sind Materialkosten und Handwerkerleistungen von Fachbetrieben.

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Langfinger und Einbruchzahlen steigen

Was ist das? Telematik-Prinzip bald auch für Hausratversicherungen?

13.02.2017 Telematik-Prinzip bald auch für Hausratversicherungen?

Seit einiger Zeit gibt es Versicherungspolicen, die das Kundenverhalten digital auswerten, sogenannte Telematik-Tarife. In der Kfz-Versicherung zeichnet eine kleine Box das Fahrverhalten auf, das bei entsprechender Vorbildlichkeit zu einem Beitragsnachlass führt. Wer dagegen sportliche Aktivität nachweist – etwa mittels Fitnesstracker oder Fitnessstudio-Bescheinigung – kann seine Prämien zur Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung damit senken. Und bei der Hausrat?…. „Was ist das? Telematik-Prinzip bald auch für Hausratversicherungen?“ weiterlesen

Elementarschaden Aufklärung im 9. Bundesland NRW jetzt gestartet

Elementarschaden – Staat klärt auf:

Nach Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, dem Saarland und Thüringen folgte nun Nordrhein-Westfalen mit einer Aufklärungskampagne zur Vorsorge und Absicherung gegen Elementarschäden durch Naturereignisse.

Um die Bevölkerung zum Thema Naturgefahren zu sensibilisieren,
startete erstmalig Bayern 2009 eine Aufklärungskampagne. In den Jahren 2012, 2013 und 2015 folgten weitere Bundesländer diesem Beispiel. „Elementarschaden Aufklärung im 9. Bundesland NRW jetzt gestartet“ weiterlesen

Kosten für Wohnungseinbrüche steigen auf Rekordhoch, Zeit zum Handeln – Einbrecher weiterhin auf dem Vormarsch

Kosten für Wohnungseinbrüche steigen auf Rekordhoch. Der GDV hat den Einbruch-Report 2015 veröffentlicht. Zeit zum Handeln – Einbrecher weiterhin auf dem Vormarsch.

2014 haben die Hausratversicherer in Deutschland 490 Mio. EUR für Wohnungseinbrüche geleistet – 10 Mio. EUR mehr als im Vorjahr. Damit wurde ein Rekordhoch erreicht. Die Schäden haben in den vergangenen 5 Jahren um 35 % zugenommen.

Der Durchschnittsschaden beträgt 3.250 EUR. Das sind 1.000 EUR mehr als noch vor 10 Jahren.
Neben dem erlittenen materiellen Schaden geht durch das gewaltsame Eindringen das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden verloren.
Nach diesem schockauslösenden Eingriff in die Privatsphäre leiden die Opfer nicht selten unter psychischen Folgen wie Panikattacken und Schlaflosigkeit.

Einbrüche: wann, wie und wo?

Entgegen der verbreiteten Meinung, dass Einbrüche meist nachts geschehen, sind die Langfinger am häufigsten zwischen 10 und 18 Uhr aktiv. Fast die Hälfte aller Einbrüche eines Jahres passieren zwischen Oktober und Januar. Rund jede sechste Tat wurde im Dezember verübt.

Die häufigsten Einbruchstellen

Besonders hoch ist das Einbruchrisiko in Einfamilienhäusern sowie in Erdgeschosswohnungen von Mehrfamilienhäusern. In Einfamilienhäusern wird zum Großteil über eine Fenstertür oder ein normales Fenster eingebrochen (jeweils über 40 %), in Mehrfamilienhäusern verschaffen sich Einbrecher meist Zugang über die Eingangstür.

Nach der polizeilichen Kriminalstatistik gab es auch 2014 in Nordrhein-Westfalen nach absoluten Zahlen die meisten Wohnungseinbrüche, in Thüringen die wenigsten. In Relation zur Einwohnerzahl war in Bremen die Einbruchsquote am höchsten, in Thüringen am niedrigsten.

Wir verweisen hier auf das Beratungsangebot zum passenden Einbruchschutz: www.k-einbruch.de und www.vds-home.de.